Unter dem Motto " Wünsch dir was!" fand in diesem Jahr erneut die Weihnachtsvorlesung an der TU Chemnitz im Fachgebiet Chemie statt und wir, die neuen Elfer am BGy, waren live dabei. Doch erwartete uns wirklich nur die monotone Rede eines alten Professors? Oder steckte mehr dahinter, als wir zunächst vermuteten?
Ein skeptischer Start
Am 3. Dezember starteten wir kurz nach 14.00 Uhr mit dem Zug Richtung Chemnitz. Die Stimmung war, wie erwartet, eher gedämpft. Viele Schülerinnen und Schüler rechneten damit, bis 20.00 Uhr einer vermeintlich langweiligen Vorlesung lauschen zu müssen, schließlich gibt es weitaus spannender Dinge, die man zur Weihnachtszeit in Chemnitz erleben kann. Als kleiner Motivationsschub war daher ein anschließender Besuch des Weihnachtsmarktes geplant. Dieser entpuppte sich jedoch als der eher kleine Weihnachtsmarkt der Technischen Universität Chemnitz, den wir etwa eine Dreiviertelstunde vor Beginn der Veranstaltung mit der Straßenbahn erreichten.
Typisch deutsch - Plätze sichern zuerst
Kaum angekommen, reservierten wir sofort unsere Plätze - ganz so, wie es sich für „typische Almans" gehört ;-D. Danach zog es einige schon wieder nach draußen, um sich an den wenigen Buden mit Snacks und einem heißen Getränk aufzuwärmen und die Laune zu heben.
Chemie, die begeistert
Pünktlich um 16:30 Uhr begann die Vorlesung und wider Erwarten begrüßte uns ein äußerst humorvoller Chemie-Dozent. Mit einer Vielzahl spannender Experimente entführte er uns in eine ganz neue Welt der Chemie: vom brennenden Eis über verschwindende Schrift bis hin zu eindrucksvollen Versuchen im Dunkeln, darunter das bekannte „Glühwürmchen-Experiment“.
Das unangefochtene Highlight des Abends war jedoch die Elefantenzahnpasta inklusive einer beachtlichen Sauerei im Hörsaal. Ein großes Dankeschön (und unser Mitgefühl) geht an den Hausmeister, der Boden und Decke anschließend wieder auf Vordermann bringen musste.
Ein gelungener Abschluss
Nach rund eineinhalb Stunden endete die Veranstaltung. Einige von uns wurden danach sogar noch vom Mitteldeutschen Rundfunk interviewt, auch wenn wir selbst es am Ende nicht ins Fernsehen geschafft haben.
Fazit
Was zunächst nach Pflichtprogramm klang, entpuppte sich als überraschend unterhaltsam. Ganz im Gegenteil: Mehrere Schülerinnen und Schüler äußerten sogar den Wunsch, im kommenden Jahr erneut an der Weihnachtsvorlesung teilzunehmen.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11
am Beruflichen Gymnasium

